Stellungnahmen

Änderung des Sprachengesetzes

Der LCH fordert eine differenzierte Formulierung, gesicherte Ressourcen und pädagogisch tragfähige Rahmenbedingungen für einen wirksamen und gerechten Fremdsprachenunterricht.

Der LCH bekennt sich zur Mehrsprachigkeit der Schweiz. Er unterstützt aber nur eine der vorgeschlagen Varianten. In seiner Stellungnahme spricht sich der Verband für Variante 2 aus, die den Schulen beim Fremdsprachenunterricht Gestaltungsraum lässt. Es braucht jedoch eine Anpassung der Formulierung. In Bezug auf die Lernziele verlangt der LCH, dass Jugendliche am Ende der obligatorischen Schulzeit nicht mehr über gleichwertige sondern über «nach Leistungsniveaus und Sprachen differenzierte, anschlussfähige Kompetenzen» verfügen sollen. Zudem brauche es verbindliche Massnahmen wie Halbklassenunterricht und Stärkung von Austauschprogrammen. Dabei müsse auch die Schulsprache gezielt gefördert werden.

Datum

28.09.2026

Publikation
Stellungnahmen